Astro Jahresvorschau 2012 von Tamanna

Das Jahresmotto 2012 wird sein:
" Einfach verantwortlich weitermachen.
Sich nicht klein machen (und hoffen, dass das Unheil vorüber geht),
sondern im eigenen Umfeld aktiv mitgestalten und leben"
Astro-Vorschau für 2012
2012, das berühmt-berüchtigte Jahr, über das so viel geredet, spekuliert wird. Am Anfang ist es ganz normal eine astrologische Vorschau und am Ende das, was ich darunter verstehe, was 2012 bedeutet als DAS Jahr der Jahre.
2012 ist ein Merkur-Jahr. Merkur ist der Planet, der der Erde am nächsten steht, der schnellste und kleinste. Seine Aufgabe ist es, neugierig alle Neuigkeiten aufzuspüren und das Wissen zu transportieren, von einer Ecke zur anderen. Von einem Adressaten zum nächsten. Er ist der Schmetterling im Universum. Aber er ist nicht derjenige, der in die Tiefe geht. Er rast und düst durch die Weltgeschichte. Und das wird die Energie von 2012 werden. Wenn wir gedacht haben, dass 2011 schon zu rasant war, dann werden wir uns 2012 noch wundern. Es wird alles noch viel rasanter werden. Aber auch das ist gewollt und wichtig für den Prozess, in dem wir uns befinden. Und trotzdem – durch die Grundenergie „neutrale Informationen“ sind sachliche Kommunikation und Entscheidungsprozesse möglich.
Das Jahreshoroskop 2012, um 0 Uhr, zeigt, dass es ein sehr kraftvolles Jahr wird. Dies wird vor allem daran deutlich, dass viele langsam laufende Planeten am Ende eines Zeichens stehen und im Laufe des Jahres in das nächste Zeichen wandern, welches oft sehr gegensätzliche Qualitäten hat. Und das bedeutet immer, dass sehr viele Themen unter verschiedensten Aspekten angesprochen werden.
Allem voran ist heute die Sonne im Steinbock verbunden mit Pluto (= bewusste Umwandlung). Pluto ist schon seit zwei Jahren im Steinbock und kehrt alles, was irgendwie mit Materie, Strukturen und Rangordnungen zu tun hat, von unten nach oben und das merken wir. Es rüttelt an allen Ecken und Enden. Durch die Verbindung mit der Sonne kann es im Merkurjahr sachlich bewertet werden. Alles, was im materiellen Sinne überholt ist soll nach oben befördert werden, soll auch zerstört werden, damit es Raum hat für Neues.
Außerdem ist Neptun bereits fast in seinem eigenen Zeichen (Fische) angekommen. Er ist der „Wahrheitssucher“ in uns, derjenige, der in uns die Sehnsucht nach dem All-Eins-Sein immer wieder auslöst. Das bedeutet, dass uns sehr viel Wahrheit bewusst wird über das, was es bedeutet in einem Körper zu leben. Dass unsere Sehnsucht ein Stückchen mehr erfüllt wird in diese Richtung, Harmonie zu haben und zu leben, gesundheitlich in alternative Richtungen zu gehen, weg von der Apparatemedizin, hin zu dem menschlichen, ganzheitlichen Heilen.
Des Weiteren ist Uranus, Herrscher des Wassermannzeitalters, endgültig im Widder, also eine sehr feurige Energie. Der bekannt ist, verrückte Sprünge zu machen, der Rebell, der Revolutionen und Evolutionen auslöst. Und Uranus stürzt auch gerne mal etwas um, wenn es denn gerade im Wege ist und nicht mehr gebraucht wird, damit Neues frei wird. Der Sinn wird oft erst später klar, wenn Zusammenhänge sichtbar werden.
Zunächst ist Saturn, der Hüter der Schwelle zwischen irdischen und geistigen Welten, noch in der Waage, sorgt also in diesen Turbulenzen ein Stück für Ausgleich. Er geht aber Ende des Jahres in den Skorpion und leitet erste konkrete Entwicklungen ein, gemeinsam mit Pluto neue zeitgemäße Strukturen zu entwickeln. Ob diese besser werden, liegt an uns, die diese Energien umsetzen.
Jupiter, der Glücksplanet, der uns mit Optimismus versorgt, befindet sich noch im Stier. Er unterstützt uns darin, Verbesserungen in ganz alltäglichen Lebensbedürfnissen zu erspüren und auszuleben. Später geht Jupiter in die Zwillinge und unterstützt Merkur bei seiner Arbeit, ganz flink alle Informationen weiterzuleiten. Vorsicht, Luftschlösser sind auch dabei!
Mars ist in diesem Jahr überwiegend in der Jungfrau und das bedeutet, dass es gut ist, ganz einfach seine Sachen weiterzumachen. Allerdings ist er zunächst einige Zeit rückläufig sodass man zwar neue Vorhaben planen und vorbereiten kann, dass aber die Umsetzung und Ausführung etwas bedächtig ist, Schritt für Schritt und im Gegensatz zu dem sonstigen Tempo. Also insgesamt ist energetisch viel los in diesem Jahr. Und das ist auch notwendig, weil wirklich ein großer Umwandlungsprozess für die Menschheit ansteht. Hilfreich ist es immer wieder auf die sachliche Ebene zurückzukommen, damit die Verletzungen, die durch Worte geschehen, im Rahmen bleiben. Sie werden nicht ausbleiben. Aber im Rahmen bleiben – das wäre schon ein großes Ziel.
Und nun ein paar Stichworte zu den einzelnen Monaten im Jahresablauf:
Januar:
beginnt wie gesagt sehr intensiv. Deshalb ist es sehr gut, nicht nur gute Vorsätze zu fassen, sondern direkt auch daran zu gehen, wie man sie umsetzen kann. Planen, durchdenken, organisieren. Und wenn dann die Zeit reif ist, sie auch umzusetzen. Alles, was jetzt eingeleitet wird hat auch Langzeitwirkung.
Hilfreich ist es, sich auf Projekte auszurichten, die einem im eigenen persönlichen Umfeld wichtig sind, im. Es ist in dem Merkur-Jahr immer leicht möglich, sich auch in Diskussionen zu verheddern, sich darüber auseinanderzusetzen, welcher Weg richtig, welcher falsch wäre, was man tun könnte, was man lassen sollte. In diesem Falle ist es gut, lieber nur dann den Mund aufzumachen, wenn man konkret, sachlich in einer Sache etwas sagen möchte. Sich nicht heiß diskutieren an den Dingen, die man eh nicht so viel verändern kann.
Februar
Neptun geht in sein Zeichen, Fische. Eng verbunden mit Chiron heißt das für jeden persönlich, dass die eigenen schmerzlichen Wunden und Unzulänglichkeiten in dem Bedürfnis, mit sich selbst und der Umwelt in Harmonie zu kommen, sich deutlich zeigen. Weil sie an die Oberfläche kommen, weil man sie sich noch mal anschauen kann, haben sie die Möglichkeit, sich aufzulösen. Und da geht es vor allem um gesundheitliche, heilerische Bereiche, spirituelle Bereiche. Jeder wird an diese schwierigen Punkte herangeführt. Wem es gelingt, diese Punkte für sich selber zu verarbeiten, ohne in der Umgebung irgendwelche Schuldigen zu suchen, für den beginnt eine sehr heilende Zeit. Auch deshalb ist es notwendig, dass man die äußeren Aktivitäten noch etwas zurückhält.
Gleichzeitig ist die Sonne mit Jupiter verbunden und macht sehr viel Mut, das Potenzial, das unter den persönlichen Wunden versteckt war, ein Stück mehr zu leben und sich selbst zu verwirklichen. Wer den Mut hat, für den entsteht das Gefühl von: in mir kann etwas wachsen, was mir niemand mehr wegnehmen kann.
März
verstärkt diese positive Kraft noch einmal, so dass man durch die Verbindung mit sehr kraftvollen Planeten, glaubt, man könnte Bäume ausreißen. Vorsicht! Bäume lieber nicht, vielleicht kleine Bäumchen. Aber das Gefühl, dass man viel bewegen kann und dass es vorwärts geht, das ist sehr kraftvoll und sehr gut. Und es ist wichtig, diese innere Stärke wirklich zu spüren und für sich und in seinen Aufgaben, die man sich vorgenommen hat auszuleben.
Auch insgesamt wird sich immer mehr durchsetzen, dass es gar keine Wesen gibt, die keine Seele haben und dass dadurch alles Achtung braucht, jedes Steinchen, jede Pflanze, jedes Tier, jeder Gegenstand und sowieso natürlich der Mensch.
Ab Frühlingsanfang steigt dann die Spannung. Auch die Anspannung. Deshalb ist es besonders wichtig, die ersten Monate für sich zu nutzen, sodass jeder für sich eine Form, ein Fundament findet, wie er in diesem Jahr in Ruhe und angemessen mit den Anforderungen umgehen kann, um in schwierigeren Situationen nicht in Panik auszubrechen. Denn von nun an wird es hektisch.
April
beginnt mit gradgenauem Quadrat von Uranus und Pluto. Pluto als derjenige, der die Durchsetzungskraft symbolisiert und Uranus als derjenige, der unerwartete Entwicklungen und Erkenntnisse initiiert. Also eine ungeheure Ansammlung von Energie, die, je nachdem, wie wir diese Energie in unseren Ideen und Handlungen umsetzen und manifestieren, sich sehr positiv und kreativ oder auch sehr negativ, sehr zerstörerisch auswirken kann. Es könnte sein, dass sich enorm umwälzende Dinge, in Richtung Energieversorgung zum Beispiel, etablieren. Es könnte aber auch sein, dass so etwas passiert wie Fukushima. Also etwas, was sehr zerstörerisch ist, was aber auch – wie man ja sehen kann, zumindest in Deutschland ein Umdenken ausgelöst hat. Deutschland hat ja als einziges Land die Abschaffung der Atomkraft zumindest offiziell eingeleitet. Ohne Fukushima – undenkbar. Also, egal was passiert, selbst wenn es dramatische Ereignisse sind, weiß man nie, ob daraus nicht auch etwas folgt, was dann eine wirkliche Neuorientierung ermöglicht.
Für jeden persönlich ist es wichtig, dass man im April vor allem versucht, so sachlich wie möglich zu bleiben. Dass man das, was man machen möchte tut, aber umsichtig tut, um nicht in diesen Strudel hineinzugeraten und in Panik zu geraten. Es ist immer die eigene Umsetzung, die die Möglichkeiten oder auch die Schwierigkeiten bringt.
Von diesem Zeitpunkt an im April ist Mars auch dann wieder direktläufig, das heißt, jetzt kann man die vorbereiteten Sachen auch wirklich kraftvoll durchführen. Man kann sagen: und jetzt nehme ich diese ganze Energie und dann könnte es sein, dass es auch wirklich flutscht und dass man unglaubliche Dinge schafft, von denen man nicht ahnte, dass man sie bewegen könnte.
Mai
Gibt uns etwas Entspannung und man ist geneigt, sich entspannt zurück zu lehnen. Trotzdem oder gerade dann ist es gut, die Dinge, die man möchte, voran zu treiben.
Juni
Jupiter geht in die Zwillinge. Wir sind optimistisch in Kommunikation und Diskussion und unterstützen damit Merkurs Arbeit. Aber auch die Dualität erhält Energie, das Schwarz und Weiß, das Gut und Böse. Also muss man aufpassen, dass man in seinen eigenen Ideen, Gedanken und Handlungen nicht zu sehr in diese Schwarz-Weiß-Malerei hineinfällt, sondern den Fokus darauf setzt, praktische Ergebnisse zu erzielen.
Juli
Pluto und Uranus bilden das zweite Mal im Jahr ein gradgenaues Quadrat. Sie bleiben einen Monat lang in dieser Konstellation. Das bedeutet, dass dort eine Kraftansammlung ist, die sehr heftig werden kann. In dieser Zeit kommt auch insgesamt die Jahresenergie zum tragen, die Anforderungen von Menschen, vom Volk, das erwartet, dass die Politiker Lösungen für die Probleme, die in der Welt sind, finden.
Wasserprobleme, Ernährungsprobleme, Geldprobleme, Umweltschutz, was immer da ist. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden, wenn keine vernünftigen Lösungen geboten werden, dann kann es durchaus sein, dass es in diesem Sommer nicht nur im begrenzten Raum zu vielen Protesten kommt, sondern in viel größerem Rahmen. Ähnlich wie die Studentenunruhen in den 68ern, (ausgelöst von Uranus) die sehr viel bewegt haben, die sehr viel Altes umgeworfen haben, so können dieses Mal, aber in sehr viel größerem Ausmaß, ganze gesellschaftliche Normen über den Haufen geworfen werden. Was dann daraus wird, kann man nicht voraussagen. Es steht an und es liegt an uns allen, an jedem Menschen in seinem Umfeld, aber auch an den Gesellschaften, an den Politikern, wie sie mit diesen Situationen umgehen, ob sie es ernst nehmen: Ob diese Situation dazu führt, dass sich Neuerungen ergeben oder es zu solchen Protesten führt, die durch Frust und Verzweiflung die Negativität in Zerstörung potenzieren.
Wie immer ist jede Krise auch eine Chance für etwas Neues. Und in sofern auch die Möglichkeit in diesem Sommer.
August
beginnt sich dann die Energie wieder etwas zu beruhigen, obwohl der Level von Tempo und Anspannung hoch bleibt. Je nachdem wie weit diese Probleme angegangen oder gelöst werden, wird es mehr oder weniger schwierig werden.
September
man fängt an, sich daran zu gewöhnen, dass ein bestimmter Spannungszustand permanent da ist. Diese Spannung drückt den persönlichen inneren Zustand aus. Das innere System versucht die eigenen Ungereimtheiten in Einklang zu bringen, die jeder mit sich herumträgt. Jupiter hat gerade mal wieder sehr positive Aspekte und versorgt uns daher mit Optimismus, sodass wir mit gutem Gefühl in die Zukunft kucken, auch wenn die Realität vielleicht gar nicht so aussieht. Und es hilft, wenn man positiv in die Zukunft kucken kann, denn dann wird sie auch ein Stückchen positiv programmiert.
Oktober
Bringt einen Wechsel in den Energien. Saturn geht in den Skorpion. Er ist dann im Zusammenspiel mit Pluto. Das bedeutet, dass es spätestens dann darum geht, mit den Diskussionen und Experimenten im materiellen Bereich aufzuhören. Neue Strukturen beginnen sich herauszubilden. Das Umsetzen führt ein Stückchen aus dem Chaos heraus, aber es heißt auch, dass es schmerzhaft sein wird, diesen Prozess zu gehen. Der Vorteil ist, dass viele Menschen verstehen werden, dass es keinen Weg drum herum gibt, dass dieser Weg gegangen werden muss. Von daher entspannt sich dann auch die Lage ein bisschen mehr.
November
beginnen Uranus und Pluto sich etwas von einander zu lösen - für dieses Jahr.
Im nächsten Jahr wird die Begegnung noch einmal auftauchen. Das bedeutet, dass im nächsten Jahr geprüft wird, was wir denn wirklich gelernt haben. Ob wir dann nicht nur gesagt haben: Jajaja, wir machen ja alles anders. Und wenn es sich ein bisschen beruhigt, wir wieder in unsere alten Muster hineinfallen. Oder ob wir tatsächlich bereit sind, etwas Neues zu lernen.
Dezember
sind Mars und Pluto sehr eng miteinander verbunden. Auch dort ist es eine Überprüfung, ob wir die Freiheit verantwortungsvoll nutzen, wie wir Energien ausleben. Je nachdem wie der einzelne sein Leben lebt, heißt es, dass er entweder praktisches Neues hervorbringen kann oder kämpferisch festhält am Alten in der Hoffnung, sich einer Veränderung entziehen zu können.
Uranus geht dann auch relativ zügig vorwärts, immer auf der Suche nach neuen Einfällen, wie man die Entwicklung im neuen Wassermann-Zeitalter vorantreiben könnte. Also das Jahresende ist eigentlich nicht so gespannt. Die größeren Spannungen sind in der Jahresmitte. Was man ja eigentlich nicht erwarten sollte, wenn man an den 21.12.2012 denkt – dieses sagenumwobene Datum.
Und damit möchte ich jetzt ein bisschen was zu diesem Datum sagen, wie ich das verstehe.
Der 21.12.2012, an dem der Maya-Kalender endet, ist für mein Verständnis einfach nur das Ende einer Zeitzählung, an dem ein neuer Zyklus beginnt. So wie am Ende eines Jahres ein neues Jahr beginnt. Unser neuer Zyklus ist der Übergang in das Wassermann-Zeitalter, als globaler Begriff. Viele sprechen auch von dem Übergang in die fünfte Dimension. Das sind dann sehr abstrakte esoterische Begriffe.
Aber eigentlich geht es darum, dass wir als Menschen uns wieder anfangen zu lösen von der Dualität, von dem Aufteilen in positiv und negativ, in Licht und Dunkel, in gut und schlecht, in diese Begriffe, die uns so stark dahin gebracht haben, unbewusst zu werden, dass es uns fast übermannt hat. Es hat uns die Fähigkeit genommen, das Ganze zu sehen, sondern wir sehen nur unsere kleine persönliche Welt mit ihren Empfindlichkeiten. Dieser Übergang ins Wassermann-Zeitalter ist seit fast fünfzig Jahren im Gange. Aber er erreicht jetzt einen Punkt, an dem die Anforderung an jeden einzelnen Menschen mitzugehen, sich zu öffnen für diese neuen Energien sehr, sehr stark ist. Viele Menschen, die in ihrer Entwicklung des Bewusstseins nicht bereit sind, mitzugehen, verzweifeln daran, suchen einen Ausweg und gehen auch sehr schwierige Wege.
Zu diesem Zeitpunkt, wo alles auf einen Kulminationspunkt hintreibt und wo die Menschheit sich wirklich ändern soll, ist es möglich, dass Menschen die Erde so maßgeblich stören, zerstören könnten, dass sie auf lange Zeit, zumindest für Menschen, nicht bewohnbar wäre. Es wäre nicht das erste Mal, dass dies geschieht. Aber auch das ist im Einklang mit der Existenz als Ganzes, so zu sagen eine Notbremse, dass große Bereiche verschwinden. Hinterher kann man fragen, ob es tatsächlich in der Macht von Menschen liegt, die Erde so zu schädigen oder ob die Erde mit Naturereignissen einen Riegel vorschiebt. Es ist schon verschiedene Male geschehen und deshalb arbeiten jetzt auch so sehr viele lichtvolle Kräfte mit den Menschen zusammen, so dass es dieses Mal nicht passiert.
Dieses Gefühl, dass es doch so etwas wie auf Messers Schneide ist, bringt Menschen dazu, so etwas wie Weltuntergangsstimmung zu empfinden. Aber das einzige, was uns hilft, nicht in diese Falle hineinzutappen, ist, uns den neuen unbekannten Strömungen anzuvertrauen und nicht an dem Alten festzuhalten, die Angst vor dem Neuen zu überwinden.
Das alte ist die Hoffnung, unsere Negativität umwandeln zu können, in dem sie uns irgendjemand abnimmt. Allzu vielen ist eingeredet worden, dass Lebenszerstörung im Namen von Gott, Allah, einem Führer etc. zur eigenen Erlösung von Negativität führt. Negativität löst sich nur auf, wenn ich mutig in mir selbst meine Konflikte auflöse.
Allzu viele haben vergessen, dass auch sie verantwortlich sind für die Erde und ihre Lebendigkeit, dass sie Gäste sind auf dem Planeten Erde sind und nicht Herrscher und Ausbeuter.
Diese Negativspirale kann sich jetzt umkehren. Dafür wurde und wird das Tempo ständig erhöht – ein Tempo, bei dem der Verstand nicht mehr mithalten kann.
Ich habe gerade heute noch etwas gelesen, und das war sicherlich eine existenzielle Unterstützung für das, was ich heute versuche zu erklären. (Welcher unterstützende Schutzengel da wohl wieder am Werk war.)
Für mich schließt sich im Verstehen ein Kreis: Am Anfang war das Wort. Das heißt, am Anfang war der Gedanke. Und jeder Gedanke, den wir aussenden, jeder Gedanke wird zu einer Wesenheit, die mit jedem Denken und Aussprechen wächst. Jeder negative Gedanke manifestiert sich negativ. Jeder positive Gedanke manifestiert sich positiv. Jedes Mal, wenn ich mich selber verurteile, manifestiere ich das negative in mir selbst und in meiner Umwelt. Was für uns ansteht, ist zu verstehen, warum wir das tun, dieses Manifestieren zu verstehen und damit aufzuhören, uns, unsere Umgebung, die Umwelt ständig negativ zu machen. Zu verstehen, dass jedes, was wir tun, eine Wirkung hat und dass dadurch unser Karma entsteht.
Deshalb ist Meditation die Technik, die uns über unsere kleine Welt hinaus hebt, umsichtiger werden lässt und zu Verständnis und Gelassenheit führt. Zu verstehen, dass man aus dieser Dualität nur raus kommt, wenn man einsieht, dass es unendlich viele Sichtweisen für eine Situation gibt, dass es unmöglich ist zu sagen, dass etwas falsch oder richtig ist. Wenn wir lernen, den Zuständen, die wir nicht für richtig halten die Energie zu entziehen statt sie im Kampf dagegen zu stärken. Wenn wir lernen, unsere Energie den Möglichkeiten zuzuwenden, die wir für besser halten und in unserem Handlungsrahmen liegen.
Aber Vorsicht: schon jagt der Mind einem neuen Ziel hinterher. Sich bewusst für diese Neuausrichtung zu entscheiden ist zur Zeit die Lernaufgabe. Die Umsetzung erfolgt, wenn wir dran bleiben, Stück für Stück.
Insofern ist die Erhöhung des Tempos in dem Merkur-Jahr ein wichtiger Baustein dazu. Das Tempo wird so stark erhöht, dass der Verstand, der uns ständig mit seinen negativen einschränkenden Gedanken bombardiert – allein dieses Wort ist schon wieder …. – und dass wir durch diese Schnelligkeit aus unseren alten Verhaltensmustern herausgeschleudert werden. Es ist eine Aufgabe zwischen Kontrolle und Achtsamkeit. Ein Wahrnehmen, wann wir wieder hineingefallen sind, in solche Formulierungen, wie ich eben, dann darüber lächeln können und sagen: Aha, ja da war es schon wieder. Und mir wieder einmal bewusst werde wie viele negative Formulierungen wir ständig – ganz selbstverständlich – benutzen. Aber ich hab’s gemerkt. Jemand nannte dies: Sprachhygiene. Die Möglichkeiten sind da, um sich gegenseitig auch darin zu bestärken. Das ist 2012.
Zusammengefasst kann man sagen, dass man in diesem Jahr am Besten damit fährt, wenn man materielle Werte ein Stück hinten anstellt. Es kommt darauf an, im täglichen Miteinander freundlich miteinander umzugehen und sachlich. Und dass man Intrigen möglichst wenig Chancen gibt, anderen gegenüber und auch sich selbst gegenüber.
Denn die Zukunft gehört denen, die achtsam mit ihren Mitmenschen umgehen und die das große Ganze im Blickfeld haben, es zumindest versuchen.
Und damit wünsche ich uns allen eine sehr anregende Zeit mit dem Bewusstsein, dass es eine große Transformation von jedem Menschen in sich selbst und der Menschheit auf der ganzen Erdewerden kann. Damit diese Erde wieder das wird, was sie eigentlich sein könnte: unser großes Zuhause, das wir von Zeit zu Zeit besuchen.
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